Suzuki Endurance Racing Team gewinnt EWC Eröffnungsrennen Bol d’Or

Suzuki Endurance Racing Team: GSX-R1000 – 1. Platz

Das Suzuki Endurance Racing Team startete in Frankreich beim 83. Bol d’Or 24-Stunden-Rennen mit einem Sieg in die neue Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2019/2020. Das Rennen wurde aufgrund extremer Wetterbedingungen auf die Hälfte verkürzt.

Die GSX-R1000-Fahrer Vincent Philippe, Etienne Masson und Gregg Black legten auf dem 5,6 km langen Paul Ricard Circuit im Süden des Landes insgesamt 313 Runden zurück, nachdem am Samstag um 18:00 Uhr heftiger Regen und starker Wind für eine unplanmäßige Unterbrechung sorgten und das Rennen erst am Sonntagmorgen um 6:00 Uhr wieder aufgenommen werden konnte. Das SERT-Team absolvierte insgesamt 11  Boxenstopps und beendete das Rennen eine Runde vor dem Zweitplatzierten, dem Wójcik Racing Team, und sammelte zusätzliche Punkte für die Etappen-Führung zu den Stunden 8 und 16, wodurch sie insgesamt 60 Punkte erzielten.

Nach einem verregneten Start glänzte das SERT-Team sofort mit Gregg Black im Sattel der Suzuki, als er mit einem Blitzstart den Holeshot holte. Während der ersten drei Stunden verließ die #2 GSX-R1000 nie die Top-Drei, bevor die Rennleitung aus Sicherheitsgründen entschied, das Rennen zu unterbrechen.

Das Rennen wurde hinter dem Safety Car in der Reihenfolge der letzten Runde vor der roten Flagge neu gestartet. Das SERT-Team, das von Damien Saulnier geleitet wird, war stets in der Spitzengruppe zu finden und hat hart daran gearbeitet, den Druck auf die Rivalen aufrechtzuerhalten und ihre Fehler zu nutzen.

Diese Strategie zahlte sich kurz vor 10:00 Uhr aus, als die #2 Suzuki die Führung des Rennens übernahm. Vincent Philippe, Etienne Masson und Gregg Black waren entschlossen, dem Team den 17. Bol d’Or-Sieg zu bescheren, und behielten ihr exzellentes Renntempo bei und umgingen bis zur Ziellinie alle Tücken der Rennstrecke.

Mit diesem Sieg wird Vincent Philippe mit neun Siegen zum absoluten Bol d’Or Rekordhalter.

Vincent Philippe:

„Ich habe mich auf den letzten Stint konzentriert und es hat mich sehr gefreut, dass Damien mir erlaubt hat, das Rennen zu beenden. Ich möchte dem neuen SERT-Team für ihre harte Arbeit und die ständige Verbesserung danken. Dennoch werde ich die frühere Mannschaft nicht vergessen, ohne die wir nicht hier wären.“

Etienne Masson:

„Es war heute Morgen nicht einfach, auf die Strecke zurückzukehren, aber das Motorrad hat gut funktioniert und wir haben schnell das richtige Tempo gefunden. Dieses Rennen war etwas ganz Besonderes, denn es war der letzte Bol d’Or mit Vincent. Wir haben in der Zusammenarbeit viele Emotionen durchlebt und ich freue mich sehr, diese Geschichte mit einem Sieg zu beenden.“

Gregg Black:

„Es war ein sehr merkwürdiges Rennen. Die Strecke war sehr schwierig und die Rennleitung traf die richtige Entscheidung für die Sicherheit der Fahrer. Wir waren das ganze Rennen über sehr konstant. Das Team hat sehr gut gearbeitet und ich möchte ihnen allen für diesen Sieg danken, denn es ist mein erster Sieg in einem 24-Stunden-Rennen.“

• Der 83. Bol d’Or wird als höchst ungewöhnliches Rennen in die Geschichte eingehen. Wie schon in den Jahren 1988 und 1996 wurde das Rennen auf dem Circuit Paul Ricard aufgrund starker Regenfälle von Samstag ab 18 Uhr bis Sonntag um 6 Uhr morgens unterbrochen.

• Damien Saulnier, neuer SERT Teammanager, wurde mit der Anthony Delhalle EWC Spirit Trophy als Tribut an seinen Kampfgeist, sowohl in diesem Rennen als auch seit seiner Ankunft als Kopf des Suzuki Endurance Racing Teams, ausgezeichnet.

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