Mir kämpft sich auf Phillip Island auf Platz fünf vor, Rins wird Neunter.

Joan Mir: 5. (+ 14.817)
Alex Rins: 9. (+ 16.032) 

  • Joan Mir fährt zu seinem besten MotoGP-Ergebnis.
  • Alex Rins hat am Ende Schwierigkeiten, behält seinen dritten Platz in der WM aber bei.
  • Das Team ist bereit in sieben Tagen in Sepang wieder anzugreifen.

 

Nur eine Woche nach dem Grand Prix von Japan, galt es wieder bis zur Zielflagge zu kämpfen. Phillip Island war der Austragungsort eines intensiven und spannenden 27-Runden-Grand-Prix.

Die Fahrer des SUZUKI ECSTAR Teams kamen beim Start gut weg, auch wenn Alex Rins in der Eröffnungsrunde Kontakt mit einem anderen Fahrer hatte. Der Spanier erholte sich schnell von diesem Vorfall und fuhr in der dritte Runde des Rennen die schnellste Rundenzeit. Entschlossen sich in den Kampf um das Podium einzumischen, begann er am Rand der Top fünf Gruppe mitzukämpfen. 15 Runden vor Zieleinlauf befand er sich schon in vierter Position, verlor dann aber das Gefühl zum Bike. Auch wenn er unbedingt an der Spitze der Gruppe das Rennen beenden wollte, musste Alex sich zurück nehmen, um seine Reifen zu schonen. Er beendete das Rennen in der neunten Position und behält damit vorerst seinen dritten Platz in der Meisterschaft, denn seine beiden Kontrahenten Viñales und Petrucci haben das Rennen nicht beenden können.

Währenddessen genoss es der Rookie Joan Mir sich seinen Weg durchs Feld zu bahnen, nachdem er das Rennen von Platz 13 aus gestartet war. Mir nahm sich Zeit und arbeitete sich langsam an die geschäftige Gruppe vor sich heran, er nahm dabei einen Fahrer nach dem anderen ein. Im Verlauf der Runden war er dann sogar im Kampf um den vierten Platz angekommen und kam einem Podiumsplatz sehr nahe. Am Ende wurde der Youngster beeindruckender Fünfter, was sein bisher bestes MotoGP-Ergebnis ist. Damit rutscht er auch in der Meisterschaft einen Platz nach vorn und liegt nun auf Rang 12.

Ken Kawauchi – Technischer Manager:

„Joan hat heute großartige Arbeit geleistet; er kam dem Podium sehr nahe und man kann sehr gut beobachten, wie er wächst und sich mit jedem Rennen verbessert. Alex hat aus seiner Startposition heraus auch gute Arbeit geleistet, aber seine Pace ist im Laufe des Rennens gefallen und er hat ein paar Plätze verloren. Wir werden die Daten auswerten und mit der Vorbereitung für die kommende Woche beginnen.“

Davide Brivio – Team Manager:

„Das war heute ein spannendes Rennen; beide Fahrer waren in der Kämpfergruppe drin und sind sehr viele Überholmanöver gefahren. Joan hat sein bisher bestes MotoGP-Ergebnis erreicht und darüber freuen wir uns. Er kam von ziemlich weit hinten und hat uns wieder einmal bewiesen, dass er es durchaus mit den Spitzenfahrern aufnehmen kann. Alex ist auch bis auf den vierten Platz vor gekommen und auch er sah sehr stark aus, aber dann hatte er Probleme und beendete das Rennen auf dem neunten Platz. Dennoch freuen wir uns über die heutigen Ergebnisse und wir freuen uns auf das kommende Wochenende in Sepang.“

Joan Mir:

„Ich hatte heute ein gutes Rennen. Ich bin sehr glücklich mit der Arbeit, die wir hinter den Kulissen geleistet haben. Die ganzen Schritte, die wir machen, helfen mir sehr. Leider waren die Bedingungen dieses Wochenende nicht wirklich stabil, denn im Trockenen hat es sich großartig angefühlt und ich bin zu meinem bisher besten MotoGP-Ergebnis gefahren. Ich wünschte es wäre heute noch eine einzige Runde länger gegangen – ich war so dicht am Podium dran! Aber endlich sieht es so aus, als würden die besseren Ergebnisse jetzt kommen, ich fühle mich großartig auf dem Motorrad.“

Alex Rins:

„Ich bin ein bisschen enttäuscht, denn es gab schon einige Rennen, in denen ich ein starkes und konsistentes Tempo gefahren bin – kein Sieger-Tempo, denn Marc kann man schwer schlagen, aber Podium-Pace – trotzdem konnte ich das nicht in ein Top-Ergebnis umsetzen. Heute hatte ich das Gefühl, ich hätte an Cal dran bleiben können, aber es war schwierig, weil ich so weit hinten starten musste und mich ziemlich durchbeißen musste. Wir müssen wirklich noch am Qualifying arbeiten, es ist so wichtig aus den ersten beiden Reihen zu starten. Es wurde heute zu einer Art ‚Überlebensrennen‘ und ich bin einfach zum besten Ergebnis gefahren, was möglich war. Ich bin jetzt bereit für Malaysia nächste Woche.“

Fotos: Suzuki

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