MotoGP Test Misano - Maverick Vignales

Suzuki Ecstar Team: Erfolgreicher Test in Misano

Das Suzuki Ecstar Team hat den zweitägigen Test in Misano/I bei Temperaturen bis zu 56 Grad auf der Strecke mit guten Resultaten und wichtigen neuen Erkenntnissen abgeschlossen.

Aleix Espargaro und Maverick Viñales setzten die Entwicklungsarbeit an der Suzuki GSX-RR fort und die Suzuki Ingenieure konnten genügend Informationen und Daten sammeln, um ein optimistisches und positives Fazit zu ziehen.

Beide Fahrer testeten neue Abstimmungen, welche in den kommenden Rennen eingesetzt werden sollen, insbesondere beim MotoGP Rennen in Misano im September.

Bei den Tests wurde das Hauptaugenmerk auf das Fahrwerk und die Elektronik gelegt um eine bessere Traktion und bessere Beschleunigung zu erreichen.

Des Weiteren sollten die Tests dazu dienen, sich auf das Rennen im September in Misano vorzubereiten. Durch eine neue Fahrbahndecke hat sich der Grip dort stark verbessert, deshalb mussten neue Referenzwerte erarbeitet werden, um für zukünftige Abstimmungsarbeiten an den GSX-RRs eine gute Basis zu haben.

Satoru Terada – Projektleiter:
„Dieser Test war sehr wichtig für uns, er erlaubte uns viele Dinge auszuprobieren, welche wir normalerweise an einem Rennwochenende nicht probieren können und lieferte uns so viele wichtige Infos. Wir haben uns hauptsächlich darauf fokussiert die Fahrwerksabstimmung zu verbessern, um eine bessere Traktion zu bekommen. Beide Fahrer haben ein besseres Gefühl für das Motorrad bekommen, was sehr positiv ist. Mehr Informationen und Daten zu haben, ist sehr entscheidend für uns. Wir haben nun mehrere Optionen auf die wir zurückgreifen können, um die richtige Grundeinstellungen des Bikes in den folgenden Rennen zu finden.  Wir haben außerdem einige Elektronik-Verbesserungen getestet, um das Gefühl für die Kraftübertragung zu optimieren. Wir wissen nun, wo wir unsere Stärken haben und wie wir diese besser nutzen können. Davon sollten wir in der zweiten Saisonhälfte profitieren können.“

Davide Brivio – Team Manager:
„Eine der positiven Folgen des Tests ist, dass beide Fahrer jetzt mit einem guten Gefühl in die Ferien gehen können. Sie haben beide trotz der Hitze sehr hart gearbeitet und ein neues Gefühl für ihre Bikes gefunden. Es war sehr wichtig für uns eine Pause zu machen und genau zu analysieren wo wir in der Halbzeit der Saison stehen,  wir mussten weg von einem Rennwochenende um besser sehen zu können wo wir stehen und welche Richtung wir einschlagen müssen.  Mehrere gute Optionen für das Set-Up sowie für die Elektronik zu haben, ist entscheidend für die Entwicklung und in dieser Sache haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht.“

Maverick Viñales:
1.Tag : 82 Runden; Beste Rundenzeit: 1:33,2
2.Tag: 84 Runden; Beste Rundenzeit: 1:32,7
„Ich habe das Gefühl, dass dieser Test sehr nützlich für uns war, wir wissen nun besser wo wir uns verbessern können und haben uns gut für die kommenden Rennen vorbereitet. Ich habe viele Runden mit Renn-Setup und vollem Tank absolviert und fühlte mich von Runde zu Runde besser. Am Anfang hatte ich ein schlechtes Gefühl mit der Traktion am Kurvenausgang und ebenfalls ein paar Probleme beim Einbiegen in langsame Kurven. Wir haben viele Verbesserungen am Chassis gefunden und gute Resultate erzielt.  Nun haben wir viele Optionen, von denen wir wissen, dass sie hilfreich sein können und zu vielen Strecken passen. Mit dem Gefühl, das ich jetzt habe, würde ich mir wünschen Indy wäre nächste Woche, denn ich habe dank den Verbesserungen momentan ein sehr gutes Gefühl auf der Maschine. Aber wir brauchen auch etwas Zeit für eine kleine Pause und vor allem um die neuen Daten und Informationen auszuwerten und zu überprüfen.“

Aleix Espargarò:
1.Tag: 69 Runden; Beste Rundenzeit 1:33,2
2.Tag: 52 Runden; Beste Rundenzeit: 1:32,8
„Die extrem heißen Wetterumstände haben diesen Test sehr anstrengend gemacht, aber ich bin sehr froh um die neuen Erkenntnisse. Nach dem Rennen auf dem Sachsenring war es sehr wichtig ein besseres Gefühl in der Front, vor allem in langsamen Kurven, zu bekommen. Und wir konnten einige Set Up Einstellungen testen, welche mir ein sehr positives Gefühl gegeben haben. Wir haben uns des weiteren bei der Elektronik verbessert und viel an der Rennabstimmung arbeiten können. Außerdem konnten wir unsere Konstanz mit den harten Reifen überprüfen, wenn auch nicht in langen Turns oder Rennsimulationen.  Das Bike hat sehr gut reagiert, mein Gefühl ist sehr gut und das wichtigste ist, dass wir verschiedene Wege finden konnten uns besser auf  zukünftige Rennen und passende Set Ups vorzubereiten. Das ist sehr wichtig für ein neues Team wie wir es sind. Wir werden nun ein bisschen den Kopf abschalten und die kurze Pause genießen. Aber um ehrlich zu sein freue ich mich schon wieder Rennen zu fahren, weil ich die schlechte Leistung vom Sachsenring vergessen machen will.

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