Baggett fährt aufs Podium

Supercross WM Daytona/USA, 7. März 2015

Blake Baggett fährt in Daytona zum ersten Mal in der Supercross Weltmeisterschaft aufs Treppchen. Ken Roczen kann aufgrund einer Fußverletzung nicht starten.

Der zehnte Lauf zur Supercross-Weltmeisterschaft wurde auf der legendären Strecke in Daytona ausgetragen. Traditionell unterscheidet sich das Layout des Supercross-Kurses in Daytona von den restlichen Veranstaltungen durch ein weitläufigeres Streckenkonzept und einen weicheren Boden, der die Piloten vor etwas andere Herausforderungen, als im Supercross üblich, stellt.

Blake Baggett (Yoshimura Suzuki Factory Racing Team) ist ein ausgesprochener Freund dieses anspruchsvollen Konzepts und konnte in der 250er Klasse bereits einige Erfolge in Daytona feiern. Auch bei seiner Daytona-Premiere in der 450er Klasse konnte der Amerikaner voll überzeugen und wurde mit Platz 3 nicht nur bester Suzuki-Pilot, sondern auch bester Rookie im Rennen.

„Ich hatte einen guten Start“, freute sich der 23-Jährige. „Danach war das Rennen von intensiven Positionskämpfen in einer recht großen Gruppe geprägt. In den Runden 13 und 14 konnte ich jedoch Boden gut machen und setzte mich direkt hinter Eli Tomac. Im Anschluss konnten wir die Verfolger distanzieren und ich brachte den dritten Platz sicher nach Hause. Ein phantastisches Gefühl, ausgerechnet hier zum ersten Mal aufs Podium zu fahren! Daytona ist wirklich ein gutes Pflaster für mich, jetzt gilt es den positiven Schwung mit in die nächsten Rennen zu nehmen.“

Für Ken Roczen verlief der Auftritt in Daytona hingegen alles andere als gut. Der Thüringer blieb bereits im ersten Training mit seinem angeschlagenen Fuß an der Streckenbegrenzung hängen und musste enttäuscht die Segel streichen. Zusammen mit dem Team entschied der 20-Jährige notgedrungen auf den Start im Rennen zu verzichten um den verletzten Fuß zu schonen.

Roczens Teamkollege im Soaring Eagle/Jimmy Johns/Suzuki Factory Racing Team, Broc Tickle, lieferte in Daytona eine sehr solide Leistung. Der Amerikaner hatte jedoch kurz nach dem Start viel Pech, als er in der ersten Kurve mit Trey Canard zusammenstieß und stürzte. „Bis ich wieder losfahren konnte, waren die anderen schon alle weg“, ärgerte sich Tickle. „Mir blieb nichts anderes übrig als Gas zu geben und mich nach vorne zu kämpfen. Das ist gut gelaufen, ich konnte sogar die schnellste Rennrunde fahren und mich bis auf Platz 10 verbessern. Aber ohne den Sturz in der ersten Runde wäre natürlich deutlich mehr möglich gewesen.“

Der elfte Lauf zur Supercross-Weltmeisterschaft findet am kommenden Samstag (14. März) in Indianapolis/USA statt.

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