MotoGP Austin/USA

Beide Suzuki-Piloten in den Top Ten

MotoGP-Weltmeisterschaft Austin/USA, 12. April

Beim zweiten Rennen zur MotoGP-Weltmeisterschaft landeten die beiden Suzuki Ecstar Piloten Aleix Espargaro und Maverick Viñales auf den Rängen 8 und 9.

Die zweite Runde der diesjährigen MotoGP-Weltmeisterschaft wurde auf dem Circuit Of The Americas in der Nähe von Austin im amerikanischen Bundesstaat Texas ausgetragen. Die Veranstaltung wurde von wechselhaftem Wetter geprägt und stellte damit Mensch und Material vor enorme Herausforderungen. Letztendlich wurde das Rennen am Sonntag aber doch noch von Sonnenschein begleitet und das Suzuki Ecstar Team konnte sich in sehr guter Verfassung präsentieren.

Aleix Espargaro beendete die Qualifikation am Samstag auf dem achten Platz und schaffte es auch im Rennen diese Platzierung nach Hause zu fahren. „Ich kann nicht sagen, dass ich total zufrieden bin mit diesem achten Platz“, schilderte der Spanier seine Eindrücke nach dem Rennen. „Aber wir haben definitiv den Rückstand auf den Sieger verkürzt und uns somit gegenüber dem Auftaktrennen in Katar deutlich verbessert. Dennoch bin ich der Meinung, dass wir mit unserem Team und der Suzuki GSX-RR deutlich mehr erreichen können. Wir hatten in Austin einige Probleme mit Chattering am Hinterrad. Alle im Team haben hart gearbeitet um diese Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen, aber das ist uns leider nicht ganz gelungen. Trotzdem haben wir uns weiter verbessert, denn alle im Team und im Werk ziehen an einem Strang. Das ist sehr wichtig und wird uns weiter nach vorne bringen.“

Maverick Viñales ging von Startplatz 12 aus ins Rennen und konnte sich bis ins Ziel auf Rang 9 verbessern. „Ich bin froh, dass wir uns im Vergleich zum Auftaktrennen in Katar deutlich steigern konnten“, versicherte der Spanier. „Wir entwickeln uns sehr schnell vorwärts und gleichzeitig wächst auch mein Selbstvertrauen immer mehr. Wir hatten das ganze Wochenende über sehr wechselhafte Bedingungen und es war nicht immer einfach sich darauf einzustellen, aber wir haben gute Arbeit geleistet. Lediglich die Reifenwahl fürs Rennen war wohl nicht ganz optimal für mich: Zum Ende der Distanz hatte ich das Gefühl, dass ich mit dem weichen Pneu besser dran gewesen wäre. Aber letztlich ist es wichtig, dass ich in die Top Ten fahren konnte und den Rückstand auf die Top-Piloten verkürzt habe. Ich denke wir benötigen nur noch etwas mehr Zeit um noch besser zu werden.“

Auch Teamdirektor Satoru Terada zog eine positive Bilanz: „Ein gutes Wochenende für uns. Wir hatten beide Piloten in den Top Ten und konnten uns gegenüber dem Auftaktrennen deutlich steigern. Aber wir hatten auch ein paar Probleme die wir genauer untersuchen müssen. Wie wir wissen, fehlt uns Spitzenleistung, in Austin kamen noch Chattering-Probleme hinzu. Wir haben einige Verbesserungen gefunden, müssen aber zusammen mit dem Werk in Japan noch weiter an einer Lösung arbeiten. Ich möchte mich bei unseren Fahrern für ein tolles Rennen bedanken! Genauso gilt mein Dank dem gesamten Team für die tolle Arbeit!“

Das nächste Rennen zur MotoGP-Weltmeisterschaft findet am 19. April in Argentinien statt.

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