MotoGP-Weltmeisterschaft Termas de Rio Hondo

Erneut beide Suzuki in den Top Ten

MotoGP-Weltmeisterschaft Termas de Rio Hondo/AR, 19. April

Beim dritten Rennen zur MotoGP-Weltmeisterschaft in Argentinien konnten sich Aleix Espargaro und Maverick Viñales erneut unter den besten zehn Piloten platzieren.

Das Suzuki Ecstar Team lieferte in Argentinien erneut einen erfolgreichen Auftritt. Die beiden Piloten Aleix Espargaro und Maverick Viñales fuhren auf die Ränge 7 und 10 und zeigten damit abermals das große Potenzial der Suzuki GSX-RR.

Beide Piloten fuhren schon in den Trainingssitzungen hohen Speed und sammelten wertvolle Informationen zur Abstimmung und Weiterentwicklung der GSX-RR. Viñales schaffte mühelos den Sprung ins Qualifying Q2 während Espargaro sensationell einen Startplatz in der ersten Reihe erobern konnte.

„Das war natürlich ein phantastischer Erfolg, nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team“, freute sich der Spanier über seine beeindruckende Rundenzeit von 1’38.316 Minuten. „Startplatz 2 ist wie ein zusätzlicher Motivationsschub für uns alle!“

Diese Motivation nahm Espargaro am Sonntag mit ins Rennen und führte das Feld in Führung liegend durch die erste Kurve. Leider konnte sich der 25-Jährige jedoch nicht lange an der Spitze behaupten. „Wir hatten von Beginn an Probleme am Hinterrad“, erklärte Espargaro. „Ich habe leider einige Plätze verloren und musste mich mit dem siebten Platz zufrieden geben. Nach Startplatz 2 war das natürlich schon eine kleine Enttäuschung, aber wir konnten viele Daten sammeln und den Ingenieuren viel Feedback liefern. Deshalb hoffe ich, dass wir bei den Europa-Rennen ein paar Verbesserungen spüren werden.“

Maverick Viñales fuhr ebenfalls ein starkes Rennen und brachte trotz Problemen mit den Reifen den zehnten Platz nach Hause. „Ich hatte in den ersten Runden kein gutes Gefühl mit den Reifen“, schilderte der Spanier die Situation zu Beginn des Rennens. „Überraschenderweise wurde es besser und besser, je länger ich gefahren bin und desto mehr sich die Reifen abnutzten. Am Ende des Rennens konnte ich fast die gleichen Zeiten wie die Piloten an der Spitze fahren. Das ist eine sehr positive Erfahrung gewesen, denn sie zeigt das enorme Potenzial der GSX-RR.“

Teamdirektor Satoru Terada zog ebenfalls ein positives Fazit: „Wir sind uns bewusst, dass wir Probleme mit Chattering am Hinterrad haben. Wir haben verschiedene Lösungsansätze versucht, konnten das Problem aber nicht unter Rennbedingungen abstellen. Unsere Ingenieure in Japan arbeiten bereits mit den von uns gesammelten Daten und dem Feedback der Piloten und Techniker. Ich hoffe, dass wir schon bis zum nächsten Rennen in Jerez eine Lösung finden. Trotz dieser Probleme, liegen wir mit den tollen Ergebnissen im Qualifying und den erneuten Top Ten Platzierungen auf Kurs. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns weiter verbessern werden!“

Das nächste Rennen zur MotoGP-Weltmeisterschaft findet am 3. Mai in Jerez/E statt.

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