Erfolgreicher Auftakt

IDM Superbike 1000, Nürburgring, 14. Mai – Das erste Rennen der neu strukturierten Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft fand auf dem Nürburgring statt. Die Suzuki Teams freuten sich trotz der Wetterkapriolen über einen starken Saisoneinstand.

Nach der Neuaufstellung mit neuem Promoter startete die Internationale Motorrad Meisterschaft in der Eifel auf dem Nürburgring in die neue Saison. In der Klasse IDM Superbike gingen insgesamt 35 Starter und Starterinnen ins Rennen. Mit dabei sechs nagelneue Suzuki GSX-R1000/R.

Kurz nach dem Start zum ersten Rennen machte der Nürburgring seinem Ruf als Rennstrecke mit unvorhersagbarem Wetter mal wieder alle Ehre und einsetzender Regen sorgte für einen Restart des Meisterschaftsauftakts. Im sogenannten Wetrace auf nasser Strecke und mit Regenreifen unterwegs, hatten einige Piloten Probleme mit den ungewohnten Bedingungen und mussten ihr Tempo entsprechend anpassen.

Während der langjährige WM-Pilot Vittorio Iannuzzo (HPC-Power Suzuki Racing) unter diesen Bedingungen all seine Erfahrung souverän ausspielen konnte und von Startplatz 11 auf den sechsten Rang nach vorne fuhr, musste Luca Grünwald vom Team Suzuki Mayer die Sache etwas vorsichtiger angehen. „Das war für mich nicht nur das erste Mal, dass ich mit der neuen Suzuki GSX-R1000 im Regen gefahren bin, sondern mein erstes Regenrennen auf einer Tausender überhaupt“, stöhnte der 22-Jährige, nachdem er auf dem enttäuschenden 17. Rang eingelaufen war.

Im zweiten Durchgang lief es dann jedoch deutlich besser für den ehemaligen Moto3-WM-Piloten. Von Startplatz 16 aus ging es stetig vorwärts bis auf Platz 9 nach vorne. „Gegen Ende des Rennens konnte ich zu der Gruppe vor mir aufschließen und habe mir Hoffnungen auf eine noch bessere Platzierung gemacht“, schilderte Grünwald die Schlussphase des Rennens aus seiner Sicht. „Leider ist mir dann jedoch die Zeit ausgegangen und ich musste mich mit Rang 9 zufriedengeben. Aber wir sind noch früh in der Saison und konnten noch nicht allzu viel testen, ich denke wir haben noch Luft nach oben.“

Dominic Schmitter vom Team HPC-Power Suzuki Racing kam auf trockener Strecke im zweiten Rennen ebenfalls deutlich besser klar, als beim Einsatz auf regennasser Fahrbahn im ersten Durchgang. „Obwohl die Suzuki GSX-R1000R erst recht spät ausgeliefert wurde und wir deshalb im Vorfeld nur sehr wenige Testkilometer fahren konnten, bin ich schon sehr happy auf dem Bike und von der enormen Power und dem super Fahrwerk begeistert“, schwärmte der Schweizer von seinem neuen Arbeitsgerät. „Der Regen im ersten Lauf war allerdings nicht gerade von Vorteil für uns, denn wir hatten vor dem Auftakt zur Meisterschaft keine Gelegenheit im Nassen zu testen.“

Das zweite Rennen bei trockenen Bedingungen lag Schmitter hingegen viel besser und der 22-Jährige freute sich über den 6. Platz. „Darauf lässt sich aufbauen, mit weiteren Tests und entsprechend mehr Erfahrung mit der neuen GSX-R1000R sollte es durchaus noch weiter nach vorne gehen.“

 

Leserbewertung:
Bewertungen: 2

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.