Monster Energy Cup Las Vegas/USA, 17. Oktober

Monster Energy Cup Las Vegas (USA): Roczen gewinnt in Las Vegas

Ken Roczen gewinnt mit dem Sieg beim Monster Energy Cup 100.000 US Dollar Preisgeld und meldet sich auf der Siegerstrasse zurück.

Ken Roczen präsentierte sich beim Monster Energy Cup in bestechender Form. Der RCH Suzuki Pilot hatte nach einer kurzen Auszeit zu Hause in Thüringen schon eine Woche vor dem Rennen in Las Vegas beim Red Bull Straight Rhythm wieder ins Geschehen eingegriffen und den zweiten Platz hinter James Stewart belegt.

„Wir hatten nach meiner Rückkehr in die USA nur zwei Wochen Zeit um ein ziemlich straffes Testprogramm durchzuziehen“, so Roczen. „Aber wir haben Gas gegeben und es hat gut funktioniert.“ In Las Vegas konnte der 21-Jährige schon im ersten Rennen voll überzeugen und den Sieg nach Hause fahren. Beim Monster Energy Cup werden drei Wertungsläufe über jeweils zehn Runden gefahren. Dem Gewinner von allen drei Rennen hätte gar eine Million Dollar Preisgeld gewunken.

Doch im zweiten Rennen erwischte Roczen einen schlechten Start und musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. „Dass es nicht mit der Milion geklappt hat, ist natürlich schade“, lachte der deutsche MX-Star nach dem Rennen. „Aber es war sehr schwierig auf der Strecke Boden gut zu machen.“ Mit dem Sieg in Rennen drei durfte Roczen dennoch feiern, denn auch der Tagessieg wurde mit 100.000 US Dollar Preisgeld belohnt.

„Ein ganz großes Dankeschön an mein Team!“, zeigte sich Roczen zufrieden mit der Arbeit der letzten Wochen. „Wir haben viel getestet und eine sehr gute Abstimmung gefunden. Damit sind wir auf einem guten Weg für die neue Supercross Saison.“

James Stewart (Yoshimura Suzuki Factory Racing) konnte eine Woche vor dem Monster Energy Cup ein geniales Comeback mit dem Sieg beim Red Bull Straight Rhythm feiern. „Ein fantastisches Gefühl“, zeigte sich der 29-Jährige überwältigt. „Ich habe das über ein Jahr lang nicht gehabt und das macht diesen Sieg so besonders!“

In Las Vegas lief es hingegen nicht gut für den Amerikaner. Stewart verletzte sich schon im Training am Handgelenk und musste im ersten Rennen einen Sturz hinnehmen. „Ich bin weitergefahren, habe mir aber noch einmal das Handgelenk angeschlagen“, ärgerte sich Stewart. „Wir haben dann zusammen im Team entschieden, dass es besser ist die restlichen Rennen auszulassen und mein Handgelenk zu schonen.“

Teamkollege Blake Baggett lieferte zunächst zwei starke Rennen, ging jedoch im letzten Durchgang schwer zu Boden und konnte den finalen Lauf nicht beenden.


Monster Energy Cup Las Vegas/USA, 17. Oktober:
1. Ken Roczen, RCH Suzuki (1-4-1)
2. Ryan Dungey, KTM (2-5-2)
3. Jason Anderson, Husqvarna (6-1-3)
4. Justin Barcia, Yamaha (5-3-4)
5. Davi Millsaps, KTM (3-6-6)
6. Trey Canard, Honda (10-2-14)
7. Justin Brayton, KTM (11-7-12)
8. Blake Baggett, Yoshimura Suzuki (4-9-18)
9. Christian Craig, Honda (14-14-5)
10. Chad Reed, Yamaha (9-16-8)
12. Broc Tickle, RCH Suzuki

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