MotoGP Aragon

MotoGP Alcañiz: Starker Auftritt von Viñales und Espargaró

Maverick Viñales führt das MotoGP Rennen im Motorland Aragón lange Zeit an und wird Vierter. Aleix Espargaró landet auf Platz 7.

Zu Runde 14 in der MotoGP Weltmeisterschaft ging es zum zweiten Mal in diesem Jahr nach Spanien. Im Motorland Aragón, rund 250km westlich von Barcelona gelegen, zeigte Maverick Viñales schon im Training und Qualifying seine Ambitionen. Der Spanier nutzte die Unterstützung der heimischen Fans und die Power der Suzuki GSX-RR und erkämpfte sich am Samstag den zweiten Startplatz in der ersten Reihe.

Auch im Rennen am Sonntag lief zunächst alles hervorragend und Viñales begeisterte seine Fans mit etlichen Führungsrunden ehe er sein Tempo etwas drosseln musste. „Zu Beginn lief alles wie am Schnürchen“, grinste der Spanier. „Die schnellen Runden bereiteten mir keine Probleme und ich fühlte mich hervorragend auf dem Bike. Doch ganz plötzlich verlor mein Hinterreifen Grip und ich musste etwas Tempo herausnehmen. Vor allem beim Bremsen und Beschleunigen konnte ich nicht mehr so fahren, wie ein paar Runden zuvor.“

„Ich versuchte in Führung zu bleiben, hatte jedoch ein paar haarige Momente, sodass ich mich dazu entschied, lieber etwas konservativer zu fahren und keinen Sturz zu riskieren“, erklärte der 21-Jährige seine Herangehensweise in der zweiten Rennhälfte. „Wir wussten, dass ich mit dem gebrauchten Hinterreifen Probleme bekommen könnte. Deshalb haben wir versucht, die Elektronik entsprechend anzupassen, aber es hat nicht ganz optimal funktioniert. Trotzdem bin ich mit dem Rennen zufrieden, denn wir haben 100% gegeben und alles versucht. Wir werden besser und besser und die Ergebnisse in den letzten Rennen belegen diesen positiven Trend.“

Aleix Espargaró konnte seine Enttäuschung über Rang 7 nicht ganz verbergen. „Nach dem positiven Warm Up hatte ich mir ehrlich gesagt mehr erwartet“, räumte der Spanier unumwunden ein. „Vor allem zu Beginn des Rennens hätte ich bessere Zeiten erwartet, aber ich habe zu lange benötigt, um auf Platz 5 nach vorne zu fahren. Als ich endlich vorbei war, war der Zug an der Spitze leider schon abgefahren. Trotzdem war mein Gefühl auf dem Motorrad besser als bei den letzten Rennen, auch wenn ich immer noch kein gutes Gefühl für das Vorderrad habe. Ich kann dort das Limit nicht richtig erfühlen und verliere deshalb Zeit. Aber ich habe bis zum Ende gekämpft und alles gegeben.“

Ken Kawauchi, der technische Manager des Suzuki Ecstar Teams, war hin und hergerissen von der Performance seiner Schützlinge: „Positiv ist, dass Maverick ums Podium gefahren ist und Aleix eine kämpferische Leistung gezeigt hat. Aber gemessen an unseren Erwartungen, sind wir auch ein wenig enttäuscht. Wir waren das ganze Wochenende über schnell und die Zeiten im Warm Up haben uns Hoffnung auf eine Podiumsplatzierung gemacht. Aber wir müssen auch zufrieden sein, dass beide Piloten mit ordentlichen Resultaten ins Ziel kamen. Das zeigt, dass unsere Arbeit fruchtet und wir besser und besser werden. Das nächste Rennen wird in Japan sein, dort werden uns viele Leute von Suzuki unterstützen und sicher sehr viele Suzuki Fans auf den Tribünen sitzen. Das wird sicher emotional für uns, wenn man bedenkt, dass wir in jüngster Zeit konstant mit den Top Teams und den besten Fahrern kämpfen konnten.“

Das nächste Rennen der MotoGP Weltmeisterschaft 2016 wird am 16. Oktober auf dem Twin Ring Motegi in Japan ausgetragen.
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MotoGP Motorland Aragón, Ergebnis Rennen:

1. Marc MARQUEZ – Repsol Honda Team – 41’57.678
2. Jorge LORENZO – Movistar Yamaha MotoGP – 42’00.418 + 2.740
3. Valentino ROSSI – Movistar Yamaha MotoGP – 42’03.661 + 5.983
4. Maverick VIÑALES – Team SUZUKI ECSTAR – 42’05.916 + 8.238
5. Cal CRUTCHLOW – LCR Honda – 42’10.899 + 13.221
6. Dani PEDROSA – Repsol Honda Team – 42’14.750 + 17.072
7. Aleix ESPARGARÓ – Team SUZUKI ECSTAR – 42’16.200 + 18.522
8. Pol ESPARGARO – Monster Yamaha Tech 3 – 42’17.110 + 19.432
9. Alvaro BAUTISTA – Aprilia Racing Team Gresini – 42’20.749 + 23.071
10. Stefan BRADL – Aprilia Racing Team Gresini – 42’25.576 + 27.898

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1 Antwort
  1. Petrik Eduard
    Petrik Eduard says:

    Hallo!
    Ich bin sehr enttäuscht, dass auf der Messe in Köln, kein Nachfolger für den Burgman 650 vorgestellt worden ist. Ich selbst habe den Burgman 650 Modell 2010 mit Kilometerstand 41000 und warte schon lange auf einen stärkeren und mit besseren Fahrwerk ausgestatteten Nachfolger. Mir wurde von meinem Händler mitgeteilt, dass kein Nachfolger nächstes Jahr kommt. Die Konkurrenz schläft nicht!!!!

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