MotoGP Valencia: Viñales beendet Saison mit WM-Rang 4

Maverick Viñales fährt beim letzten Rennen der MotoGP Weltmeisterschaft auf Platz 5 und beendet die WM auf Gesamtrang 4. Aleix Espargaró landet zum Saisonschluss in Valencia auf Rang 8.

Das letzte Rennen der MotoGP Weltmeisterschaft wurde im spanischen Valencia auf dem vier Kilometer langen Rundkurs Ricardo Tormo ausgetragen. Für Maverick Viñales und Aleix Espargaró war der Saisonabschluss das letzte Rennen für das Suzuki Ecstar Team.

Viñales präsentierte sich schon am Samstag im Qualifying sehr konkurrenzfähig und sicherte sich mit einer Rundenzeit von 1’30.276 Minuten den vierten Startplatz in Reihe 2. Teamkollege Espargaró wurde in der Qualifikation von einem Sturz eingebremst und musste sich mit Startplatz 9 zufrieden geben.

Am Rennsonntag zeigte Viñales einen tollen Start und fuhr in den ersten Runden lange auf Platz 3, ehe er mit nachlassenden Reifen sein Tempo ein wenig drosseln und sich schließlich im Ziel mit Rang 5 zufrieden geben musste. „Schade, ich dachte das Podium wäre möglich, aber gegen Ende des Rennens war es schwierig für mich, das Tempo hochzuhalten“, räumte der Spanier ein. „Am Anfang lief es sehr gut, aber dann musste ich ein wenig zurückstecken und meine Position verteidigen.“

„Ich denke wir haben in den letzten beiden Jahren tolle Arbeit geleistet“, kommentierte Viñales seinen Abschied von Suzuki. „Letztes Jahr hatten wir viele Schwierigkeiten, aber diese Saison konnten wir, vor allem in den letzten Monaten, regelmäßig um Plätze auf dem Podium kämpfen. Wir haben sehr gut zusammengearbeitet und eine tolle Zeit gehabt. Leider muss ich jetzt auch einige Leute verlassen, zu denen ich eine sehr gute Beziehung aufgebaut habe.“

Aleix Espargaró erwischte keinen optimalen Start ins Rennen, konnte dann jedoch ein konstantes Tempo fahren und sich den achten Rang sichern. „Ich wäre gerne weiter nach vorne gefahren, aber es war sehr schwierig zu überholen“, erklärte der 27-Jährige. „Ich hatte mir eigentlich mehr erhofft, aber es war auch so ganz in Ordnung. Das Rennen hat Spaß gemacht, auch wenn mein Gefühl fürs Vorderrad nicht gut war.“

„Ich bin stolz, dass ich zusammen mit dem Team diesen Teil der Suzuki Geschichte schreiben konnte“, zieht der Spanier ein Fazit zu seinen beiden Jahren mit dem Suzuki Ecstar Team. „Alle im Team waren großartig und wir sind wie eine große Familie gewesen. Zudem ist das Motorrad jetzt sehr konkurrenzfähig und ich bin froh, dass auch ich meinen Teil dazu beitragen konnte. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass ich gehen muss ohne meine Mission beendet zu haben, denn es war mir nicht vergönnt mit Suzuki auf dem Podium zu stehen.“

Saturo Terada, der MotoGP Projektleiter wirft einen Blick zurück auf die vergangenen beiden Jahre: „Dieses Rennen war der Abschluss einer zweijährigen Phase, die uns zurück in die MotoGP Weltmeisterschaft geführt hat. Ich möchte mich bei allen bedanken, die daran mitgewirkt haben! Bei den Fahrern, dem gesamten Team und den Ingenieuren in Japan. Sie alle haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um uns dahin zu bringen, wo wir heute stehen. Letztes Jahr war es nicht immer einfach. Wir hatten einige Probleme, das Motorrad auf eine hohe Performance zu bringen, aber die Piloten haben uns vertraut und uns bei der Weiterentwicklung geholfen. Im Winter und zu Beginn des Jahres 2016 haben wir große Schritte nach vorne gemacht und konnten schließlich sogar den ersten Sieg und drei Podiumsplatzierungen feiern. Das ist eine sehr gute Entwicklung, auf die wir wirklich stolz sein können.“

Auch Ken Kawauchi, der technische Manager des Suzuki Ecstar Teams, zeigte sich hocherfreut über die jüngsten Fortschritte des MotoGP Projektes: „Wir haben in den letzten beiden Jahren riesige Entwicklungsschritte gemacht und blicken mit Stolz auf unsere Resultate zurück. Selbstverständlich gebührt den Fahrern ein großer Teil unseres Erfolges. Maverick und Aleix haben einen wirklich tollen Job gemacht und uns wertvollen Input zur Weiterentwicklung geliefert. Ich möchte mich bei Ihnen und bei unserer gesamten Crew bedanken! Wir dürfen stolz auf das sein, was wir in den letzten beiden Jahren erreicht haben!“

„Nun geht unser Blick nach vorne“, so Kawauchi weiter. „Wir werden mit unseren beiden neuen Piloten in Valencia testen und können ihnen ein sehr konkurrenzfähiges Paket bieten. Sie können auf ein sehr gutes Motorrad steigen, das schon jetzt eine sehr starke Basis für den kommenden Wettbewerb ist. Wir werden weiter hart arbeiten und freuen uns auf die Herausforderungen, die auf uns zukommen.“

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