Suzuki dominiert Supercross Stuttgart

Der Auftakt des ADAC Supercross Cups lief für die Suzuki Piloten absolut perfekt. An beiden Veranstaltungstagen gewann eine Suzuki das Finale der Königsklasse.

Der diesjährige ADAC Supercross Cup begann mit dem 36. SX Stuttgart in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle, die am Samstagabend komplett ausverkauft war. Für die Suzuki Piloten verlief das Wochenende perfekt. In beiden Rennen der SX1 Klasse siegte ein gelbes Bike, den Titel „König von Stuttgart“ ergatterte ein Suzuki Fahrer und auch in den Klassen SX2 und SX3 fuhren Suzuki Piloten tolle Ergebnisse ein.

US-Boy Cole Martinez (Team Castrol Power 1 Suzuki Moto-Base) machte schnell klar, dass er einer der absoluten Top-Piloten ist. Als Trainings-Schnellster und ungefährdeter Sieger im Vorlauf ging er als klarer Favorit ins SX1 Finale am Freitag. Markenkollege Charles Lefrancois (Team Twenty Suspension) ging zunächst in Führung, musste sich dann aber dem Amerikaner geschlagen geben. Martinez fuhr damit den Sieg im Auftaktrennen ein, mit Lefrancois stand die zweite RM-Z450 auf dem Podium.

Am Samstag hieß der Mann der Stunde Cédric Soubeyras (Team Castrol Power 1 Suzuki Moto-Base). Der Franzose entschied zunächst das Bar2Bar-Duell für sich und ging als einer von sechs Suzuki Piloten ins Finale. Die Hälfte der Finalisten saß damit auf einer RM-Z450. Während seine Markenkollegen ein wenig Pech im entscheidenden Rennen hatten, gelang dem Franzosen ein souveräner Start-Ziel-Sieg. Vortagessieger Martinez verpasste mit Rang vier knapp das Podium, sammelte aber dennoch genügen Zähler, um die Gesamtwertung zu gewinnen und sich zum „König von Stuttgart“ krönen zu lassen.

In der SX2 Klasse sorgte Franzose Thomas Do (Sturm Racing Team) für einen hohen Puls bei den SX-Fans. In einer mehr als hektischen Anfangsphase des Vorlaufs behielt Do die Nerven und wurde Dritter. Im Finale stellte der 21-Jährige sein Talent unter Beweis und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Am Samstagabend verpasste er als Vierter um Haaresbreite das Podest und musste damit auch knapp auf den Titel „Prinz von Stuttgart“ verzichten, denn in der Gesamtwertung wurde Do Zweiter.

Grund zum Jubeln hatte auch SX3 Pilot Maximilian Werner (Team Waldmann). Mit seiner RM85 fuhr der junge Deutsche in der kleinsten Klasse, die an beiden Veranstaltungstagen antritt, zweimal auf das Podest. Im Rennen am Freitag legte er eine beeindruckende Aufholjagd hin und fuhr vom sechsten Platz auf Rang zwei vor. Am Samstag lag er nach dem Holeshot lange in Führung, bevor er sich Carl Ostermann geschlagen geben musste.

Ergebnisse:

SX1

Finale Freitag:
1. Cole Martinez (Suzuki, USA)
2. Florent Richier (Honda, FRA)
3. Charles Lefrancois (Suzuki, FRA)
4. Gregory Aranda (Kawasaki, FRA)
5. Fabien Izoird (Honda, FRA)

Finale Samstag:
1. Cédric Soubeyras (Suzuki, FRA)
2. Gregory Aranda (Kawasaki, FRA)
3. Valentin Teillet (KTM, FRA)
4. Cole Martinez (Suzuki, USA)
5. Justin Starling (Suzuki, USA)

Gesamtwertung “König von Stuttgart”:
1. Cole Martinez (Suzuki, USA)
2. Gregory Aranda (Kawasaki, FRA)
3. Cédric Soubeyras (Suzuki, FRA)

SX2

Finale Freitag:
1. Thomas Do (Suzuki, FRA)
2. Tom Koch (KTM, DEU)
3. Julien Lebeau (Husqvarna, FRA)
4. Calvin Fonvieille (Kawasaki, FRA)
5. Lorenzo Camporese (Kawasaki, ITA)

Finale Samstag:
1. Tom Koch (KTM, DEU)
2. Anthony Bourdon (Husqvarna, FRA)
3. Calvin Fonvieille (Kawasaki, FRA)
4. Thomas Do (Suzuki, FRA)
5. Julien Roussaly (Kawasaki, FRA)

Gesamtwertung “Prinz von Stuttgart”:
1. Tom Koch (KTM, DEU)
2. Thomas Do (Suzuki, FRA)
3. Calvin Fonvieille (Kawasaki, FRA)

SX3

Wertungslauf Freitag:
1. Carl Ostermann (Husqvarna, DEU)
2. Maximilian Werner (Suzuki, DEU)
3. Mads Fredsoe (KTM, DNK)

Wertungslauf Samstag:
1. Carl Ostermann (Husqvarna, DEU)
2. Maximilian Werner (Suzuki, DEU)
3. Mads Fredsoe (KTM, DNK)

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