Suzuki Endurance erkämpft Vizetitel

Das Suzuki Endurance Racing Team (SERT) kämpft sich nach einem frühen Sturz wieder nach vorne und sichert die Vize-Weltmeisterschaft. Yoshimura Suzuki fährt nach Sturz vom letzten Platz auf Rang 7 nach vorne. Team MotoMapSupply Future Access ebenfalls in den Top Ten.

Das Finale der FIM-Motorrad-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2016/17 wurde bei der 40ten Auflage der 8 Stunden von Suzuka ausgetragen. Das Suzuki Endurance Racing Team war als WM-Spitzenreiter mit einem denkbar knappen Vorsprung von nur einem WM-Punkt nach Japan gereist und setzte natürlich alles daran den Titel zu verteidigen.

Startfahrer Vincent Philippe hatte jedoch schon zu Beginn des Rennens Probleme einen schnellen Rhythmus zu finden und so mischte das erfolgsverwöhnte Team diesmal nicht von Beginn an in der Spitzengruppe mit. Nach rund zweieinhalb Stunden Fahrzeit stürzte schließlich Sodo Hamahara und verlor dabei weitere Zeit. „Es tut mir sehr leid!“, entschuldigte sich der Japaner. „Ich wollte mich nicht unter Druck setzen lassen, aber wir lagen nur eine Runde hinter GMT Yamaha und so nahm das Unheil seinen Lauf. Ich bin übers Vorderrad gerutscht – mein Fehler!“

Mit viel Einsatz und tadellosen Boxenstopps verbesserte sich das SERT Team bis zum Zieleinlauf auf Platz 18 und sicherte damit den Vizetitel in der Langstrecken-WM. „Wir wollten natürlich besser abschneiden“, räumte Etienne Masson ein. „Aber wir hatten Probleme, nach dem Sturz wieder auf Tempo zu kommen. Das Team hat super gearbeitet und wir konnten immerhin den 2. Platz in der WM sichern! Nächstes Jahr gehen wir mit der neuen GSXR-1000 an den Start und es wird sicher wieder besser laufen.“

Das Yoshimura Suzuki Motul Racing Team galt nach der zweitschnellsten Zeit im Top-10-Trial als Mitfavorit auf den Sieg und ging dementsprechend zuversichtlich ins Rennen. Startfahrer Takuya Tsuda hatte jedoch schon früh Probleme: „Ich habe den Start verbummelt und wollte meinen Fehler zu schnell wieder gut machen“, räumte der Japaner ein. „Im Eifer des Gefechts bin ich mit einem anderen Piloten kollidiert und zu Fall gekommen.“

Während der Reparatur in der Box verlor das Team fünf Runden auf die Spitze und ging auf dem letzen Rang wieder ins Rennen. Mit einer fantastischen Leistung schaffte es die Mannschaft bis ins Ziel dennoch auf Platz 7 nach vorne und zeigte damit eindrucksvoll das Potenzial der neuen GSX-R1000.

Mit MotoMapSupply Future Access schaffte es ein weiteres Team mit der neuen Suzuki GSX-R1000 in die Top Ten der Tageswertung.

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