V-Strom beim IronMan

Mit der V-Strom 1000/XT als Einsatz- und Begleitfahrzeug beim IronMan Kraichgau

GASTBEITRAG VON STEFFEN KRUTKIWWW.MOTORRAD-TOURENFAHRER.DE

Anfang Juni hatte ich die Möglichkeit Teil der Motorradstaffel des Ironman Kraichgau zu werden. Bei diesem internationalen Groß-Event starten etwa 4.000 Athleten in verschiedenen Disziplinen. Die Besten qualifizieren sich dabei für internationale Läufe und können es dadurch bis zur Qualifikation des berühmten Ironman Hawaii schaffen.

Die Motorradstaffel, offiziell “Race Crew”, hat die Aufgabe Presse, Fotografen, Kameraleute und Kampfrichter über die 90 km lange Radstrecke zu fahren.

Dieser Job fordert von jedem Fahrer zu jeder Zeit eine sehr hohe Aufmerksamkeit, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Die Sportler sind auf ebener Strecke teils mit über 50 km/h unterwegs und fahren innerorts auch schonmal mit über 30 km/h um 90 Grad Kurven. Also Geschwindigkeiten, die man von Radfahrern im normalen Straßenverkehr nicht erwartet.

Für dieses Event geht mein besonderer Dank an Jens von www.Motorrad-Ehringer.de. Denn Jens war bereit mir für den Ironman seine Suzuki V-Strom 1000 zur Verfügung zu stellen. Und er hat dem Motorrad sogar noch ein geniales optisches Race Pimp verpasst:

Die schicken LED Blinker und der schlankere Auspuff waren bereits montiert. Hinzu kamen noch zusätzlich:

  • eine hohe Sitzbank
  • ein Topcase, damit der Fahrgast eine Rückenlehne hat
  • Seitenkoffer, die eigens eine gelbe Beschriftung bekommen haben
  • einen gelben Race Crew Streifen oben am Windschild
  • eine weiße Reifenbeschriftung, die während der Fahrt einen Weißwand-Reifen-Effekt erzeugen

Auf der Strecke hat sich gezeigt, dass die 1000er für mich und den von mir gefahrenen Bundes-Kampfrichter das ideale Gefährt war. Die 101 PS der V2 Maschine waren völlig unbeeindruckt von der Beladung mit zwei erwachsenen Männern.

  • Bergauf im ersten Gang mit Standgas? Ruckelfreie Fahrt.
  • Mit 30 bis 60 km/h im Feld mitschwimmen? Ok, das kann hoffentlich jedes Motorrad.
  • Mit teils über 30 km/h innerorts um 90 Grad Kurven? Trotz Sozius konnte ich mit meinem Race Crew Motorrad eine saubere Spur ziehen und locker wieder aus der Kurve herausbeschleunigen. Es war genial.

Mit gleicher Leichtigkeit konnte ich auch einspurige und enge, fast 180 Grad Kurven nehmen und meinen Job als Fahrer genießen sowie das Rennen der Athleten mit spannenden Überholvorgängen und außergewöhnlichen sportlichen Leistungen miterleben.

Auch dem Bundeskampfrichter auf dem Rücksitz hat das Fahrzeug-Gesamtpaket sehr gut gefallen und er hätte so ein Motorrad gerne als Standard für seine Arbeit. Da Du diesen Text auf news.suzuki.de liest kannst Du Dir sicher denken, dass das Suzuki Team bereits dran ist dem Wunsch dieses und auch weiterer Kampfrichter bei zukünftigen Veranstaltungen entgegenzukommen.

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