Weltpremiere der Suzuki RM-Z450WS

Suzuki zeigt die 2018er RM-Z450WS bei einer Weltpremiere im belgischen Lommel. Vorstellung der beiden Motocross Werksteams Suzuki World MXGP und Suzuki World MX2.

Nur wenige Wochen vor Beginn der FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2017, wurde in der Teamzentrale des Suzuki World MXGP Teams im belgischen Lommel, die neue Werksmaschine Suzuki RM-Z450WS vorgestellt. Die weltexklusive Präsentation wurde zusammen mit der Vorstellung der Teamfahrer für 2017 live im Internet übertragen.

Teammanager Stefan Everts zeigte sich hocherfreut über das Engagement von Suzuki und möchte der Marke viele neue Erfolge bescheren. „2017 ist mein zweites Jahr als Teammanager mit Suzuki und ich freue mich sehr, dass ich die neue RM-Z450WS vorstellen darf. Das neue Motorrad ist wirklich großartig. Es sieht fantastisch aus und ist eine weitere Motivation für alle Beteiligten, Suzuki zurück an die Spitze des Motocross Sports zu bringen. Selbstverständlich gibt es noch sehr viel Arbeit für mich und das Team, aber es ist großartig, dass wir auf die volle Unterstützung aus Japan und das neue Motorrad bauen können.“

Auch Jan Breckwoldt, General Manager Sales and Marketing, Motorcycle and ATV bei der Suzuki Deutschland GmbH, blickt hoffnungsfroh in die neue Saison: „Alles sieht wirklich sehr vielversprechend aus und ich kann es kaum abwarten, dass die neue Saison endlich beginnt! Die besten Wünsche an Stefan, alle Fahrer und Mechaniker und all die vielen Helfer die am Erfolg mitarbeiten. Lasst uns mit voller Kraft loslegen!“

Auf der neuen RM-Z450WS werden die beiden Piloten Kevin Strijbos und Arminas Jasikonis an den Start gehen. Strijbos, der vor kurzem zum ersten Mal Vater wurde, freut sich total auf das neue Motorrad: „Ich bin ein bisschen aufgeregt und kann es kaum abwarten, das erste Rennen mit dem neuen Motorrad zu fahren! Ich hatte einen guten Winter und bin sehr gut in Form. Zusätzlich habe ich jetzt die Gelassenheit eines Vaters dazu gewonnen. Ich brenne nach wie vor darauf zu fahren, aber ich weiß jetzt, dass Motocross nicht die wichtigste Sache der Welt ist. Ich denke das wird mir ein wenig mehr Gelassenheit geben und den Umgang mit dem Erfolgsdruck erleichtern.“

Für Jasikonis wird 2017 das erste komplette Jahr in einem Werksteam sein. „Ich bin gespannt auf die bevorstehende Saison. Das neue Bike ist eine zusätzliche Motivation und viele Leute werden auf uns schauen. Ich komme aus einem kleinen Land und bin für ein kleines Team gefahren, deshalb bin ich wirklich begeistert über meine neue Situation und denke, dass wir uns sehr gut präsentieren werden.“

In der MX2 Klasse geht mit Jeremy Seewer, Bas Vaessen und Hunter Lawrence ein enorm erfolgversprechendes Trio ins Rennen. Allen voran natürlich Vizeweltmeister Jeremy Seewer, der 2017 den letzten Schritt in Richtung Titel gehen möchte. „Wir konnten die RM-Z250 für dieses Jahr noch einmal deutlich verbessern und auch ich habe in Sachen Fitness noch einmal einen klaren Schritt nach vorne gemacht“, zeigt sich Seewer bereit für den Titelkampf. „Natürlich wird es alles andere als einfach, den Titel zu gewinnen, aber es ist nun mal der nächste logische Schritt. Wir werden bei jedem Rennen unser Bestes geben und hoffentlich am Ende der Saison ganz oben auf dem Treppchen stehen.“

Vaessen wird 2017 seine erste komplette WM-Saison bestreiten. Der Niederländer hat die Europameisterschaft EMX250 im letzten Jahr auf Rang 3 beendet und fühlt sich bereit für den nächsten Schritt: „Ich habe mein ganzes Leben dafür gekämpft in der Motocross-Weltmeisterschaft fahren zu können und freue mich sehr, dass es endlich soweit ist! Es wird sicher eine lange und intensive Saison, aber wir haben hart gearbeitet und ich denke es wird ein gutes Jahr werden.“

Lawrence steigt ebenfalls aus der Europameisterschaft EMX250 in die MX2-WM auf und kann bereits auf einige Siege zurückblicken. „Ich werde mich dieses Jahr darauf konzentrieren viel zu lernen, konstant zu fahren und so viel Erfahrung wie möglich in der WM zu sammeln“, versichert der Australier. „Dass wir alle gewinnen wollen, muss ich ja nicht extra erwähnen, aber es geht auch darum zu lernen und sich weiter zu entwickeln.“

 

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